Skischulgruppe in Bergnot war schlecht ausgerüstet

Nach dem Großeinsatz am Krippenstein, bei dem am Donnerstag eine 13-köpfige Skischulgruppe der NMS Neuhofen an der Krems aus steilem, felsigen Gelände geborgen werden musste, kritisieren Einsatzkräfte die für die Verhältnisse äußerst mangelhafte Notfallausrüstung des Lehrers und der zwölf Schüler. „Die Gruppe hatte weder ein Lawinenverschüttetensuchgerät noch die für den freien Skiraum erforderliche Notfallausrüstung dabei“, sagt Florian Höll, Einsatzleiter der Bergrettung Obertraun. Es gab keine Lawinenschaufel, keine Sonde und keinen Lawinenrucksack, bestätigt auch die Alpinpolizei.